Auf wiedersehen

Ihr Wohlbefinden liegt uns am Herzen!

Pflegeservice Nürnberg

Partner für Alten- und Krankenpflege "Häusliche Pflege"

Silke Riethmüller & Silka Neumann GbR

24-h-Rufbereitschaft

Diensthabende Pflegekräfte sind über das Bereitschaftshandy,
gleiche Tel.-Nr.: 0911 - 4 71 98 33, erreichbar.
Bürozeiten nach telefonischer Vereinbarung.

Informationen zu den Pflegestufen

Hier erhalten Sie nützliche Informationen zu den einzelnen Pflegestufen:

Bis zum 31.12.2016 unterteilteman den Grad der Pflegebedürftigkeit
in der gesetzlichen Pflegeversicherung noch in 3 Stufen / I – III.

Seit dem 01.01.2017 werden die alten Pflegestufen von
insgesamt 5 Pflegegraden abgelöst.

Bei der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der
gesetzlichen Krankenkassen (MDK) geht es nicht mehr darum, den
Zeitaufwand für alltägliche Verrichtungen, wie z.B. das Eingeben von Essen oder
die Körperpflege, zu ermitteln, sondern darum, wie selbstständig die
pflegebedürftige Person ihren Alltag bewältigen kann.

Die Fähigkeiten und Beeinträchtigungen des
pflegebedürftigen Menschen werden dabei in sechs verschiedenen Bereichen
bewertet. In den verschiedenen Bereichen, z.B. Mobilität oder Selbstversorgung
werden Punkte vergeben, bis zu 100 Punkte insgesamt.

Je nach erreichter
Punktezahl wird der Grad der Pflegebedürftigkeit festgestellt.


Pflegegrad 1 - geringe Beeinträchtigung
Liegt vor, wenn die pflegebedürftige Person mindestens 12,5 von 100 Punkten erreicht.


Pflegegrad 2 - erhebliche Beeinträchtigung
Liegt vor, wenn die pflegebedürftige Person mindestens 27 von 100 Punkten erreicht.


Pflegegrad 3 - schwere Beeinträchtigung
Liegt vor, wenn die pflegebedürftige Person mindestens 47,5 von 100 Punkten erreicht.

Pflegegrad 4- schwerste Beeinträchtigung
Liegt vor, wenn die pflegebedürftige Person mindestens 70 von 100 Punkten erreicht.

Pflegegrad 5 - schwerste Beeinträchtigung
mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung
Liegt vor, wenn die Pflegebedürftige Person mindestens 90 von 100 Punkten erreicht.
Dieser Pflegegrad ist in etwa mit der alten Pflegestufe III + Härtefall-Anspruch vergleichbar.


Eine der wichtigsten Änderungen der Pflegereform 2017 ist
die Gleichstellung von Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen.
Demenzkranke Menschen haben damit auch die Möglichkeit, höhere Leistungen aus
dem gesetzlichen System zu erhalten und z.B. in einen der höheren Pflegegrade eingestuft zu werden.


Quelle/Aktualisierung = Bundesministerium für Gesundheit 2016